Nachdem wir bei fairTV zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 unseren fairTV-Videoblog vorübergehend ausgesetzt hatten, geht es nun endlich weiter.

Die Vorstandswahl gesten war eindeutig: Alle bisherigen Vorstände wurde in ihrer Arbeit bestätigt.

Die Pandemie hat uns alle viel Kraft gekostet. Besonders gilt das für die Tätigkeit im Ehrenamt, wie sie bei fairTV wichtig ist. Ungeachtet dessen haben wir aber erneut einiges erreicht! Und angesichts der Super-Inflation und des (hausgemachten) Fachkräftemangels in der Film- und Fernsehbranche glauben wir: Unsere Arbeit ist wichtiger denn je!

Erneut unterstützt fairTV in diesem Jahr wieder interessierte Film- und Fernsehschaffende bei der notwendigen Honoraranpassung zum Jahreswechsel. Dafür stehen die alljährlichen Musterbriefe jetzt zum Download bereit. Außerdem hat fairTV seine Empfehlungen für das Jahr 2022 angepasst. Dabei gibt es zukünftig zwei Modelle, die je nach bisherigem Tagessatz zu Anwendung kommen sollen, und für die es je eine eigene Version des Musterbriefes gibt.

Tarifumgehung, Honorardumping, Ausbeutung und grundsätzlich fehlende Wertschätzung für kreative Arbeit - so kann man die Kommentare von MCS*-Mitarbeitern und -Auftragnehmern zur MDR-Tochterfirma in einer internen fairTV-Umfrage** aus 2020 zusammenfassen. Jetzt reicht es den Kreativen endgültig: "EINKOMMEN STATT OUTSOURCING" steht auf einem ihrer Streikplakate.

Die Bundestagswahl ist vorbei, die große Koalition abgewählt. Wir gehen daher davon aus, dass wir keine Antwort mehr von Monica Grütters erhalten und veröffentlichen den Brief aus Transparenzgründen.

Liebe Mitglieder, Freunde und Kollegen,

keine andere Studie hat uns bei unserer politischen Arbeit für die Belange der Kreativen derart unterstützt wie die „Studie zur sozialen Lage und Arbeitsbedingungen der Film- und Fernsehschaffenden“ aus 2015! Dort wurden Fakten ermittelt, die derart schockierend waren, dass sie viele Türen und Tore geöffnet haben – auch für Gewerkschaften und Berufsverbände.

Erneut unterstützt fairTV in diesem Jahr interessierte Film- und Fernsehschaffende bei der notwendigen Honoraranpassung zum Jahreswechsel. Dafür stehen die alljährlichen Musterbriefe jetzt zum Download bereit.

Anders als bisher enthalten die Briefe selbst nun nicht mehr die vielen bekannten Argumente zur fairen Preisgestaltung, da fairTV mit einem eigenen offenen Brief die Film- und Fernsehproduzent*innen angeschrieben und über Probleme und Argumente informiert hatte – sogar noch vor dem Ende der aktuellen Angebotseinholung des MDR!