Der fairTV-Videoblog  ist mit neuen Videos online! Hier berichten wir kritisch und unabhängig über die deutsche Film- und Fernsehbranche. Was erwartet euch?

In unserer Reihe „Berufsverband in 99 Sekunden“ geben wir Verbandsvertretern die Gelegenheit, in maximal 99 Sekunden ihre Organisation vorzustellen und zu erklären, für wen und warum eine Mitgliedschaft sinnvoll wäre.

Das "System RBB" ist skandalös und erschütternd: Ein gezielt geschaffenes Belohnungssystem sorgt offenbar dafür, dass Führungskräfte privat am Qualitätsabbau ("Einsparziele") im Sender verdienen. Oder noch klarer: Da werden für leitende Angestellte Finanzmittel privatisiert, die zuvor dem öffentlich-rechtlichen Programm ENTZOGEN wurden – der Begriff „Sparen“ wirkt für diesen Vorgang eher unpassend.

Unklar bleibt indes, inwieweit solche Systeme in anderen Sendern und/oder deren Tochterfirmen existieren und Schaden anrichten. Auf welche Weise solche "Einsparziele" im gesamten ÖRR erreicht werden, ist hingegen schon länger bekannt.

Film- und Fernsehproduzenten für die öffentlich-rechtlichen Sender (und nicht nur für diese) kennen die ärgerliche Situation: Die Macht der Rundfunkanbieter ist derart groß, dass Verhandlungen nicht auf Augenhöhe stattfinden.

Durch die überraschend hohe Inflation sind Honoraranpassungen so wichtig wie nie! Sehr gut funktioniert das mit den fairTV®-Musterbriefen. Doch auch darüber hinaus sind die Briefe rechtlich sinnvoll! Warum?

Insbesondere bei Honorarverhandlungen und dem zähen Ringen um die Budgets der Redaktionen taucht immer wieder das Argument auf, niedrige Honorare für Fachpersonal seien das Ergebnis eines angeblich funktionierenden „Marktes“. Aber gibt es einen solchen „Markt“ überhaupt?

In unserer Reihe „Berufsverband in 99 Sekunden“ geben wir Verbandsvertretern die Gelegenheit, in maximal 99 Sekunden ihre Organisation vorzustellen und zu erklären, für wen und warum eine Mitgliedschaft sinnvoll wäre.

Über Geld spricht man nicht! Oder doch? Und darf man das überhaupt?

Die Zahl ist erschreckend: 35% der befragten Film- und Fernsehschaffenden geben in einer Umfrage an, schon einmal Zeuge von Bestechung oder Bevorteilung gewesen zu sein.

Es ist kein Geheimnis mehr: Der Fachkräftemangel ist endgültig in der Film- und Fernsehbranche angekommen. Doch woran liegt das? Und was bedeutet es für die Branche?

Das Problem bei der Produktion von Dokus für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind nicht nur die niedrigen Budgets und Honorare, es sind auch die damit einhergehenden, unterkalkulierten Produktionszeiten. Dadurch können Recherche und die wirkliche Abbildung unserer tatsächlichen Welt zu kurz kommen.

Selbstständigkeit in Film und TV ist unterbezahlt. Ein aktueller Trend zu mehr Festanstellungen, einem „Insourcing“ also, klingt entsprechend hoffnungsvoll. Allerdings ist Vorsicht geboten.

Der BVFK empfiehlt für selbstständige Kameraleute Tageshonorare bis zu 875 Euro. fairTV e.V. schließt sich dem an. In der Realität, geprägt durch die scheinbar definitiven Budgetvorgaben der Sender, werden solche Honorare derzeit aber nur selten gezahlt. Ist das daher unrealistisch? Welche Motivation steckt hinter solchen Empfehlungen?

Was ist der Unterschied zwischen Jammern und berechtigter Kritik?

Fußball-Rechte sind teuer, zusätzlich verschlingt die Produktion viel Geld. Müssen die öffentlich-rechtlichen Anstalten sich das leisten? Und was könnte man sonst mit diesem Geld machen?

Sind die Sender wirklich so arm, wie sie immer behaupten? Kann man mit Film und Fernsehen heutzutage überhaupt noch Geld verdienen? Schreiben die Privatsender gar Verluste?

Berufsverbände empfehlen für selbstständige Kreative Tageshonorare bis zu 850 Euro. fairTV e.V. schließt sich dem an. Die Realität, geprägt durch die scheinbar definitiven Budgetvorgaben der Sender, sieht aber gänzlich anders aus. Sind solche Empfehlungen also unangemessen?

Irgendwann ist es soweit: Die Kraft reicht nicht mehr für die hohen Anforderungen am Set, im Studio oder anderswo bei Film und TV. Was dann? Wird die Rente für die vielen Kreativen, die sich ihr Leben lang als „Freie“ für die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender abgerackert haben, ausreichend sein?