Die Zeit war überreif, und jetzt ist es soweit! Die Argumente sind gesammelt, die aktuellen Musterbriefe verfasst und an alle (uns bekannten) Kameraleute und Assistenten verschickt. Nun liegt es an Euch, ob Eure Berufe in Zukunft auch finanzielle Perspektiven bieten oder weiterhin nur knapp über dem arg gebeutelten Gaststättengewerbe einzuordnen sind, wie es eine in Kürze veröffentlichte Studie von „Langer Media Research & Consulting“ im Auftrag der „Filmschaffenden“ ans Licht bringen wird.


FORDERT EIN, WAS EUCH ZUSTEHT: FAIRE ENTLOHNUNG FÜR QUALITATIV HOCHWERTIGE LEISTUNG!

Nutzt unsere Musterbriefe! Fordert die 8h ein! Passt Eure Honorare an! Die Argumente dazu stehen in den Briefen, die Zahlen müsst Ihr selbst einsetzen! Was seid Ihr wert? Wisst Ihr es? Wenn nicht, dann bieten unsere Empfehlungen Orientierung! Wenn Ihr nicht aktiv werdet, dann tun es die anderen – der Sender hat bereits angemerkt, dass er Preissenkungen für wünschenswert hielte. Manche Produzenten könnten es ihm recht machen wollen, und dann wären die Honorare erneut im freien Fall

Apropos Fall: Nach ersten Hochrechnungen einer von fairTV in Auftrag gegebenen Studie zu fairer Bezahlung von Selbstständige (equal pay) in Zusammenarbeit mit Langer Media / Filmuniversität Babelsberg wird absehbar, dass Selbstständige real derzeit weniger als die Hälfte der als angemessen geltenden Einkünfte in den Sendern erhalten. Das Modell „Selbstständigkeit“, das doch vor allem Flexibilität gewährleisten soll, ist zu einem Einspar- und Ausbeutungsmodell geworden. Die Studie der Filmschaffenden macht außerdem deutlich, dass 55% der deutschen Film- und TV-Schaffenden keine ausreichende Altersvorsorge haben. 70% davon können sich das einfach nicht leisten. Ein schonungsloses Nachrechnen in Sachen Kalkulation von Selbstständigen, wie es z.B. bei Lambert Schuster zu finden ist, liefert Erklärungen dafür.

Darum: Gebt Euren Auftraggebern die entscheidenden Argumente an die Hand, um vom Sender angemessenere Budgets einzufordern! Wenn genug Kameraleute und Assistenten SOFORT MITMACHEN, dann bleibt dem Sender nichts anderes übrig, als die Budgets zu erhöhen. Denkt immer daran: bei den Editoren hat diese Strategie 2012 auch funktioniert – und niemand ist daran zu Grunde gegangen. Im Gegenteil! Angemessener bezahlt, steigt auch die Motivation, das Arbeitsklima wird besser und nicht zuletzt damit auch die Qualität der Produkte. Das kann selbst der Sender nicht schlecht finden!

HANDELT! JETZT!

Liebe IGFF! Bitte verteilt unsere Musterbriefe auch an Eure Follower! Niemand soll sagen, er hätte von dieser historischen Chance nichts gewusst!

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